Almaviva 2016
Entstanden 1997 aus der Partnerschaft zwischen Baron Philippe de Rothschild und Viña Concha y Toro, wurde Almaviva mit dem Ziel konzipiert, das Know-how aus Bordeaux mit einem der großen chilenischen Weinbaugebiete zu verbinden. Das Weingut befindet sich in Puente Alto, im oberen Teil des Maipo-Tals, einem historischen Gebiet für Cabernet Sauvignon am Fuße der Anden. Die armen und gut durchlässigen Böden, verbunden mit einer starken Temperaturschwankung, begünstigen eine langsame Reifung und die Erhaltung einer bemerkenswerten Frische. Cabernet Sauvignon bildet das Rückgrat des Weins, begleitet insbesondere vom Carmenère, einer Rebsorte, die zum Symbol Chiles geworden ist. Diese Kombination verleiht Almaviva eine Persönlichkeit, die sich von den großen Bordeaux-Cuvées unterscheidet, während sie eine klassische Struktur bewahrt. Der Jahrgang 2016 erlebte eine kontrastreiche Saison mit einem heißen und trockenen Sommer, gefolgt von einer Abkühlung im März und starken Regenfällen im April, was bei der Lese große Reaktionsfähigkeit erforderte. Die Ernte, die am 29. März begann und am 6. Mai endete, ermöglichte die Erhaltung gesunder Trauben und die Herstellung eines Weins, bei dem Tiefe und Frische Hand in Hand gehen.
Almaviva 2016 besteht aus 66 % Cabernet Sauvignon, 24 % Carmenère, 8 % Cabernet Franc und 2 % Petit Verdot. Dieser hohe Anteil an Cabernet Sauvignon verleiht eine präzise Struktur, Fruchttiefe und ein bedeutendes Alterungspotenzial. Carmenère bereichert die Mischung mit würzigen Nuancen, feinen und samtigen pflanzlichen Noten, während Cabernet Franc mehr aromatischen Schwung bringt. Petit Verdot wirkt diskret zur Verstärkung von Farbe, Spannung und Intensität. Nach einer rigorosen Traubenauswahl, insbesondere durch optische Sortierung, werden die verschiedenen Chargen separat vinifiziert, bevor sie verschnitten werden. Die Reifung dauert sechzehn Monate vollständig in neuen französischen Eichenfässern, eine ehrgeizige Wahl, die die natürliche Konzentration des Weins schrittweise integriert. Nach zehn Jahren Entwicklung beginnt der 2016er, eine weichere Textur zu zeigen und behält dabei genügend Reserven, um seine Entwicklung im Keller fortzusetzen.
Die Farbe bleibt ein tiefes und intensives Rubin mit schöner visueller Dichte. Das Bouquet verbindet Himbeere, Brombeere und schwarze Johannisbeere mit Nuancen von Kaffee, Kakao und feinen Gewürzen. Die Belüftung bringt Noten von Zeder, Vanille, Pfeffer und Lakritz hervor, die nun besser in die Frucht integriert sind. Am Gaumen ist der Körper breit, aber bemerkenswert seidig, mit polierten Tanninen, die dem Wein mehr Tiefe als demonstrative Kraft verleihen. Die Frische unterstützt das Ganze und verlängert die schwarzen Früchte in ein würziges und leicht mineralisches Register. Der Abgang besitzt eine schöne Persistenz, in der reife Früchte, Pfeffer, edles Holz und Kakaonoten wiederzufinden sind. Almaviva 2016 begleitet ein Rinderkotelett, einen gebratenen Lammrücken, eine Entenbrust, ein Hirschfilet oder Gerichte mit wilden Pilzen.
Rebsorten: 66 % Cabernet Sauvignon, 24 % Carmenère, 8 % Cabernet Franc, 2 % Petit Verdot